Herstellung

Herstellungsprozess

Vom Konstruktionsplan bis zur fertigen massiven Holzmauer

 

Das Basismaterial: Randabschnitte aus dem Sägewerk

Die Massiv-Holz-Mauern® werden mit einer eigens dafür entwickelten Anlage, der sogenannten MHM-Fertigungslinie, in Sägewerken oder Zimmereibetrieben gefertigt.

Seitenware, die in Sägewerken bei der Balkenproduktion als Randabschnitte entsteht, ist das Basismaterial. Das Besondere: Was früher als Überbleibsel gehandhabt wurde, erfährt nun eine Wertsteigerung, denn diese Seitenware ist das Rohmaterial für Massiv-Holz-Mauer®. Echtes „Upcycling“ also!

 

Die Konstruktion erfolgt mithilfe von 3D-CAD-Software

Anhand der vom Architekten oder Holzplaner erstellten Konstruktionspläne fertigt der MHM-Produzent die Wandelemente aus Massiv-Holz-Mauer® CNC-gesteuert mit höchster Genauigkeit. Toleranzen betragen hier nicht mehr als +/- 1 mm. Schrägen, Tür- und Fensterausschnitte, Installationskanäle etc. werden akkurat ausgeschnitten bzw. ausgefräst.

Die computergesteuerte Fertigung (CAM) mit hoher Passgenauigkeit nach 3D CAD Planung erleichtert später den Zusammenbau auf der Baustelle.

Die drei Schritte im Produktionsprozess

Der Produktionsprozess gliedert sich in drei Teile: das Nuten der einzelnen Bretter, die Produktion der einzelnen Wandplatten und den so genannten Abbund, das heißt die Endbearbeitung der Wandplatte bis zum millimetergenauen, einbaufertigen Element.

Im ersten Arbeitsgang werden die getrockneten Bretter mit Nuten versehen, die später in der fertigen Wand für eine stehende Luftschicht und damit für den deutlich besseren Dämmwert als bei reinem Vollholz sorgen. Außerdem wird ein seitlicher 3 mm-Wechselfalz eingefräst, der seitliche Passgenauigkeit und höhere Festigkeit gewährleistet. Alle Bretter sind beliebig breit und immer 24 mm stark.

Im zweiten Arbeitsgang produziert der „Wandmaster“ aus den profilierten Brettern Rohwandelemente in Größen von 2 m x 2 m bis zu 3,25 m x 6 m und in Dicken von 11,5 cm bis 34 cm, in dem die Bretter kreuzweise (längs und quer) verpresst und mit Aluminium-Rillenstiften Schicht für Schicht verbunden werden. Jede Brettkreuzung wird mit zwei Stiften im größtmöglichen Abstand zueinander (diagonal) verbunden. Dies gewährleistet größtmögliche Stabilität.

Nach dem Verpressen fährt das Rohwandelement zu dem in Linie stehenden CNC- Portalbearbeitungszentrum, wo das Element als dritter Arbeitsgang formatiert und mit den erforderlichen Tür- und Fensteröffnungen versehen wird. Hier werden auch Bohrungen für Anhängeschlingen, Nuten und Aussparungen für Heizung und Sanitär, sowie Steckdosen und andere Installationsvorbereitungen computergesteuert gefräst.

 

Abdichtung und Lieferung

Mit dem eigens entwickelten „Holzmörtel“ bestehend aus Wachs, Sonnenblumenöl und Sägestaub können auf Kundenwunsch alle Stirnseiten beschichtet werden, damit die Elemente während des Transports und der Montage wasserabweisend sind. Außerdem werden durch den Holzmörtel die Stoßstellen zwischen den einzelnen Wandteilen abgedichtet.

Nach diesen Schritten ist die Massiv-Holz-Mauer® fertig zum Ausliefern an Ihre Baustelle.

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